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Datenformate für digitale Druckunterlagen
AI (*.ai)
Adobe Illustrator-Dateiformat. Bis Version 8.0 arbeitete Adobe Illustrator intern mit Postscript-Daten und sicherte dadurch beste Druckqualität, seit Version 9.0 wird intern mit PDF gearbeitet. Wegen der proprietären Eigenschaften des Formats und der z. T. fehlenden Einbindung von Abbildungen und Schriften ist es aber nicht für den Datenaustausch geeignet. Illustrator bietet sowohl EPS als auch PDF mit eingebundenen Schriften als Exportformate an.

CDR (*.cdr)
Dateiformat von CorelDraw. Die Anwendung ist in der Druckvorstufe nur sehr wenig verbreitet, daher ist das Dateiformat für eine Datenübermittlung wenig geeignet. CorelDraw ermöglicht jedoch den direkten Export von EPS und seit Version 8.0 auch PDF.

DOC (*.doc, *.mcw)
Microsoft Word Document. Wegen der großen Verbreitung von MS Word zwar sehr beliebt, jedoch auch sehr problematisch: Plattformabhängig werden Formatierungen und Schriften ohne jeglich Warnung ausgetauscht, so dass ein penibel genau gestaltetes Dokument auf einem beliebigen anderen Rechner völlig anders aussehen kann. Für die Druckvorstufe deswegen völlig ungeeignet. Zum Teil sind sogar Dokumente verschiedener Versionen von Word nicht miteinander kompatibel und können nicht einmal von einer neueren Version von Word geöffnet werden.

EPS (*.eps)
Encapsulated PostScript, eine Variante von Postscript, die dank integrierter Vorschaudaten in vielen DTP-Anwendungen optisch platzierbar ist. Anders als bei Postscript wird nur eine einzelne Druckseite pro Dokument unterstützt; einige Anwendungen bereiteten in der Vergangenheit Probleme, weil sie die Erstellung von mehrseitigen EPS-Dateien ermöglichten.

FHX (*.fh)
Dateiformat von Macromedia Freehand. Ein proprietäres Format, das einen großen Anteil an Metadaten enthält. Es ist wegen der großen Verbreitung von Freehand in der Druckvorstufe dennoch bedingt für eine Datenübertragung geeignet, wenn die erforderlichen Grafik- und Schriftdateien mitgeliefert werden.

GIF (*.gif)
Graphics Interchange Format, ein für das Internet ausgelegtes Format, das in den 80er Jahren von America Online entwickelt wurde. Das Format ermöglicht den Einsatz einer Farbe als Transparenz (unsichtbare Farbe) sowie einfache Animationen, ist aber insgesamt auf 8-Bit-Farben beschränkt (256 Farben) und damit für die Druckvorstufe völlig unbrauchbar. Die Unterstützung des LZW-Kompressionsalgorithmus hat das Format darüber hinaus in letzter Zeit unpopulär gemacht, da der Patentinhaber des Algorithmus, Unisys Inc., von allen Anwendern nach einem anscheinend willkürlichen Schema Lizenzgebühren einzufordern droht. Das im Web noch sehr weit verbreitete, von jedem Browser darstellbare GIF-Format wird zur Zeit langsam, aber zunehmend vom PNG-Format abgelöst.

PDF (*.pdf)
Portable Document Format, ein Datenformat, das Mitte der 90er Jahre von Adobe Systems auf der Basis von Postscript entwickelt wurde. Das Format war ursprünglich auf das Internet gezielt, um eine gestaltete Darstellung von Dokumenten im Webbrowser zu ermöglichen. Aufgrund seiner Eigenschaften (geringe Dateigröße, Unterstützung von Vektor- wie Pixeldaten in nativer Form, Unterstützung mittlerweiler aller für den Druck relevanten Funktionen) hat es sich in den vergangenen Jahren neben EPS als Standard in der Druckvorstufe etabliert und ersetzt das EPS-Format mehr und mehr.

PNG (*.png)
Portable Network Graphics, ein u. a. von Adobe Systems, Inc. Ende der 90er Jahre entwickeltes Pixelformat, dessen Ziel es ist, das umstrittene GIF Format zu ersetzen. PNG unterstützt verlustfreie Kompression, Transparenzen, 8 Bit- wie auch 24-Bit-Farben und ist damit potenziell auch für die Druckvorstufe geeignet, so lange die Auflösung ausreichend ist.

PPT (*.ppt)
PowerPoint Tome. Proprietäres Dateiformat von Microsoft PowerPoint, einer Anwendung, die für Overhead-Folien und Bildschirm- präsentationen gedacht ist. Aufgrund der MS-Office-üblichen Ignorierung von Schriftarten und Gestaltung für die Druckvorstufe nicht geeignet: Wie Word und Excel ersetzt auch PowerPoint Schriftarten und Gestaltung beim Öffnen des Dokuments ohne jegliche Vorwarnung und zum Teil sehr willkürlich.
Datenfomate für Web-Bildformate / Banner
PNG (*.png)
Portable Network Graphics, ein u. a. von Adobe Systems, Inc. Ende der 90er Jahre entwickeltes Pixelformat, dessen Ziel es ist, das umstrittene GIF Format zu ersetzen. PNG unterstützt verlustfreie Kompression, Transparenzen, 8 Bit- wie auch 24-Bit-Farben.

GIF (*.gif)

Graphics Interchange Format, ein für das Internet ausgelegtes Format, das in den 80er Jahren von America Online entwickelt wurde. Das Format ermöglicht den Einsatz einer Farbe als Transparenz (unsichtbare Farbe) sowie einfache Animationen, ist aber insgesamt auf 8-Bit-Farben beschränkt (256 Farben) und damit für die Druckvorstufe völlig unbrauchbar. Die Unterstützung des LZW-Kompressionsalgorithmus hat das Format darüber hinaus in letzter Zeit unpopulär gemacht, da der Patentinhaber des Algorithmus, Unisys Inc., von allen Anwendern nach einem anscheinend willkürlichen Schema Lizenzgebühren einzufordern droht. Das im Web noch sehr weit verbreitete, von jedem Browser darstellbare GIF-Format wird zur Zeit langsam, aber zunehmend vom PNG-Format abgelöst.

JPEG (*.jpg)
Ein JPEG ist die Bezeichnung für Methoden der Bildkomprimierung. Durch die verschiedenen Kompressionseinstellungen ist es möglich, ein Bild visuell verlustfrei oder mit Qualitätsverlust abzuspeichern, was neben der Optik vor allem Einfluss auf die Dateigröße (KB) hat. Die Darstellung von Transparenzen (Schatten etc.) ist hier nicht möglich.